Informationen zum §52a UrhG

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Informationen zum §52a UrhG

Update: Digitale Bereitstellung von Sprachwerken nach §52a vorerst weiterhin erlaubt

Die bisher durch den §52a UrhG („Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung“) ermöglichte digitale Bereitstellung von Auszügen aus urheberrechtlich geschützten Quellen, für welche die TU Darmstadt, die ULB oder die Lehrenden selbst keine Lizenz haben, kann vorerst weiterhin bis zum 30.09.2017 vorgenommen werden.

Hintergrund:

Am 28.09.2016 wurde zwischen der KMK und der VG Wort ein neuer Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen nach § 52a UrhG geschlossen.

Nachdem zahlreiche Hochschulen diesem nicht beigetreten sind, wurden im Rahmen einer Arbeitsgruppe aus Vetretern der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der Kultusministerkonferenz (KMK) sowie der VG Wort neue Gespräche aufgenommen. Dabei konnte bezüglich der Nutzung von digitalen Semesterapparaten nach §52a UrhG an Hochschulen die Einigung erzielt werden, dass die Pauschalvergütung durch die Länder bis zum 30.09.2017 fortgeführt wird.

Im Laufe der nächsten Monate soll ein für alle Hochschulen handhabbares Modell der Einzelfallvergütung entwickelt werden, welches ab dem Wintersemester 2017/18 angewendet werden kann.

Nichtlizenzierte Sprachwerke in Online-Kursen und sonstigen Weboberflächen (z.B. TUCaN, Webseiten, Mahara etc.), von denen KursteilnehmerInnen sie herunterladen können, dürfen bis zum 30.09.2017 weiterhin bereitgestellt werden.

Eine Löschung entsprechender Materialien bis zum 01.01.2017 ist nicht mehr nötig!

 

Übersicht zu den rechtlichen Möglichkeiten digitaler Bereitstellung von Materialien in der Hochschullehre

Klicken Sie auf das Bild, um zur Übersicht zu gelangen. (CC-BY-SA Anne Fuhrmann-Siekmeyer, Universität Osnabrück; angepasst von E-Learning-Arbeitsgruppe TU Darmstadt)
Klicken Sie auf das Bild, um zur Übersicht zu gelangen. (CC-BY-SA Anne Fuhrmann-Siekmeyer, Universität Osnabrück; angepasst von E-Learning-Arbeitsgruppe TU Darmstadt)

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Bei Fragen wenden Sie sich an die MitarbeiterInnen der E-Learning-Arbeitsgruppe – per Telefon +49 6151 16-76656 oder per Mail an .